Beispiele einiger GPS-Geräte: Welches Gerät kann was?

Handgeräte

Diese GPS-Geräte sind beliebt bei Wanderern oder Reisenden, die vorwiegend mit Karte und Kompass navigieren. Da ein solches Gerät bereits für wenig Geld zu haben ist, werden Handgeräte oft auch als Zweitgerät mitgenommen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das GPS-Gerät eine NMEA-Schnittstelle hat, damit Sie Daten vom oder zum PC senden können.

Auf die komplexeren und teureren unter den Handgeräten lassen sich Karten laden. Ausserdem haben diese Geräte eine grössere Speicher- kapazität für Trackdaten.  Es gibt auch Geräte, die über einen eingebauten Kompass verfügen.

Beispiele für Handgeräte:

Garmin e-trex Magellan Spor Trak

Garmin etrex

Magellan SporTrak

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Einbau- oder Aufbaugeräte

Diese GPS-Geräte verfügen über einen grösseren Bildschirm als die Handgeräte. Ihre Stromversorgung erfolgt über die Fahrzeugbatterie. 

Kann das Gerät nicht so montiert werden, dass optimaler Empfang gewährleistet ist, so empfiehlt sich eine externe Antenne.

Beispiele für günstige Aufbaugeräte:

Garmin 126 Garmin 128

mit integrierter Antenne mit externer Antenne

Beispiele für Aufbaugeräte mit Karte:

Garmin 162 Garmin 176

  lässt sich sehr einfach demontieren und kann dank den integrierten Batterien auch als Handgerät genutzt werden

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Geräte mit geführter Strassennavigation

Diese GPS-Geräte werden im Strassenverkehr eingesetzt und serienmässig in Fahrzeuge eingebaut.

Leider ist für Länder ausserhalb Zentraleuropas zur Zeit noch kein gutes Kartenmaterial vorhanden. 

Für Offroad-Fahrten sind diese Geräte nicht empfehlenswert, da keine eigenen Daten eingegeben werden können. Eine Ausnahme ist der Street Pilot von Garmin, der neben der geführten Strassennavigation zusätzlich über die Funktionen der herkömmlichen Geräte verfügt. Aber auch für dieses Gerät findet man zur Zeit leider noch keine detaillierten Karten für Afrika.

Garmin Street Pilot III

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Satellitentelefone

Auch Satellitentelefone funktionieren über die GPS-Technologie. Sie arbeiten mit eigenen Satelliten. Wer mit solchen Systemen telefoniert, kann geortet werden.

Beliebt bei Saharafahrern ist das Thuraya-Satellitentelefon. Es arbeitet mit nur einem geostationären Satelliten. Aus diesem Grund ist nicht die ganze Erde abgedeckt. Mittels SMS kann die aktuelle Position übermittelt werden. Zum Telefonieren mit einem solchen System kann man die Chipkarte aus seinem Handy verwenden, z.B. die SIM-Karten der Swisscom. Die Verrechnung erfolgt dann über das Handy-Abonnement. Zum Beispiel bei Gruppenreisen ist dies von enormem Vorteil, da jeder mit seiner persönlichen Handykarte telefonieren kann. 

Solch ein Satellitentelefon im Handy-Format eignet sich auch bestens für Touren im Gebirge. Im Notfall kann man auch ausserhalb des GSM-Netzes schnell Hilfe rufen und seine Position durchgeben.

Unter www.thuraya.ch finden Sie einen Vergleich der verschiedenen Systeme incl. Preisen.

Thuraya-Satellitentelefon Iridium-Satellitentelefon

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